Für viele Menschen liegt es klar auf der Hand, dass ihr Eigenheim nach ihrem Tod vererbt wird. Dass noch Alternativen existieren, ist künftigen Erblassern mitunter gar nicht bewusst. Immobilieneigentümer sollten aber alle Möglichkeiten in Erwägung ziehen, um die bestmögliche Lösung zu finden. Vor allem wenn es um ein Haus geht, sollte man nicht nur über das Vererben nachdenken, sondern ebenfalls eine Schenkung in Betracht ziehen.

Der wesentliche Vorteil einer Schenkung besteht darin, dass diese zu Lebzeiten vorgenommen wird. Somit kann man effektiv vermeiden, dass sich die Angehörigen im Erbfall um das Haus streiten. Die Immobilie befindet sich schließlich nicht mehr im Nachlass und hat schon vor der Erbschaft den Eigentümer gewechselt. Dies hat allerdings zur Folge, dass der Schenker seine Eigentumsrechte am Haus zu Lebzeiten an den Beschenkten abtritt. Um dennoch im Eigenheim wohnen bleiben zu können und sich abzusichern, sollte man unbedingt ein lebenslanges Wohnrecht im Rahmen der Haus-Schenkung festlegen.

Darüber hinaus ist ein Aspekt, der für eine Haus-Schenkung spricht, die Tatsache, dass nur Schenkungen, die in den letzten zehn Lebensjahren des Erblassers stattgefunden haben, erbrechtlich berücksichtigt werden. Gemäß § 2325 BGB werden Schenkungen, die länger als zehn Jahre zurückliegen, im Pflichtteilsrecht nicht berücksichtigt. Folglich kann es sich lohnen, frühzeitig vorzusorgen.

Durch eine Schenkung kann man die Übertragung des Eigenheims, für das man so manches Opfer gebracht hat, selbst in die Hand nehmen und außerdem Streitigkeiten in der Familie vermeiden. Geht es um selbstgenutzten Wohnraum, ist eine Schenkung an den Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner zudem mitunter von der Schenkungssteuer befreit. Maßgebendes Gesetz hierfür ist § 13 ErbStG, aus dem sich eine mindestens zehnjährige Nutzungsdauer durch den Beschenkten als Voraussetzung für die Steuerbefreiung ergibt. Die Vererbung von selbstgenutztem Wohnraum an den Ehegatten, eingetragenen Lebenspartner oder die Kinder ist ebenfalls von der Erbschaftsteuer befreit, sofern der Immobilienerbe hierin für mindestens zehn Jahre lebt. Für die Kinder des Erblassers besteht noch eine Einschränkung, denn die Steuerbefreiung gilt lediglich für eine Wohnfläche von maximal 200 Quadratmeter.

Durch die zunehmende Bedeutung des Internets im alltäglichen Leben hat sich unter anderem auch der Musikkonsum nachhaltig verändert. Vor allem die jüngere Generation setzt diesbezüglich auf die modernen Medien und bevorzugt digitale Formate wie mp3. Über Videoportale wie YouTube sind aktuelle Musikvideos jederzeit auf Abruf verfügbar. Da es sich hierbei um Streaming-Angebote handelt, sind die entsprechenden Inhalte ausschließlich online über die betreffende Plattform nutzbar.

Internetnutzer, die Musikvideos auf dem eigenen Computer speichern möchten oder die Tonspur in Form einer mp3-Datei sichern wollen, greifen auf sogenannte YouTube Converter zurück, die im weltweiten Datennetz vielfach bereitgestellt werden. Verbraucher sollten sich allerdings im Vorfeld mit der Legalität von YouTube Convertern befassen und nicht blauäugig die juristischen Konsequenzen einer Urheberrechtsverletzung riskieren.

YouTube Converter und das Urheberrecht

Wie kompliziert die Situation ist, zeigt sich bei näherer Betrachtung der Rechtslage. Technisch ist es mithilfe moderner YouTube Converter oder auch über entsprechende Portale problemlos möglich, ganze Videos oder auch nur deren Tonspur herunterzuladen. Der Rechteinhaber entscheidet allerdings darüber, wie ein urheberrechtlich geschütztes Werk bereitgestellt wird. Ist ein Musikvideo auf YouTube verfügbar, handelt es sich hierbei lediglich um ein Streaming-Angebot und keine Bereitstellung von Video- oder Musik-Dateien. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Veröffentlichung nicht selten durch Dritte und nicht durch den eigentlichen Rechteinhaber erfolgt.

Die Nutzungsbedingungen von Google, zu dessen Konzern YouTube gehört, untersagen den Download von YouTube-Videos ausdrücklich. So gerät man mit YouTube beziehungsweise Google in Konflikt, schließlich verstößt man mit YouTube Convertern gegen die Nutzungsbedingungen. Bislang ist von einem konkreten Vorgehen gegen Einzelpersonen noch nichts bekannt geworden. Strafrechtliche Konsequenzen müssen Nutzer von YouTube Convertern laut „techfacts.de“ für gewöhnlich nicht fürchten. Nichtsdestotrotz ist die Situation sehr komplex und kompliziert.

Moderne YouTube Converter sind zwar überaus praktisch und verlockend, die Nutzung ist allerdings nicht vollkommen unbedenklich. Anwender sollten die Legalität der Nutzung daher nicht außer Acht lassen.

Gesetze

Ohne Gesetze wäre das gemeinschaftliche Zusammenleben wohl kaum vorstellbar. Wie in jeder anderen Gesellschaft auch, braucht es hierzulander verlässliche Normen, an die alle Bürger sich halten und bei deren Verletzung eine Strafe droht. Ohne Gesetze dürften viele Streitigkeiten in allen Bereichen des Alltags eskalieren und im Zuge einer Selbstjustiz das Recht des Stärkeren gelten. In einer freien Demokratie und einer Gesellschaft, die Recht und Gerechtigkeit als Grundlagen des Gemeinschaftslebens ansieht, sie Gesetze somit unabdingbar, um alle Bürger auf eine Stufe zu stellen und den gleichen Maßstab in rechtlichen Streitigkeiten anlegen zu können. Natürlich ist nicht jeder Bundesbürger mit allen Gesetzen und Gesetzbüchern vertraut, die im Rechtswesen existiert. Und meist ist soviel Fachwissen auch gar nicht notwendig, da viele Gesetze für das eigene Leben keine oder nur sehr geringe Auswirkungen haben. Grundlegende Gesetze für das alltägliche Zusammenleben lassen sich vor allem dem Bürgerlichen Gesetzbuch sowie dem Strafgesetzbuch entnehmen. In diesen sind wesentliche Rechtsgrundlagen für das gemeinschaftliche Leben sowie alltägliche Handlungen wie den Vertragsschluss oder den An- und Verkauf von Ware niedergeschrieben bzw. wird eine Aufstellung all jener Delikte vorgenommen, für die man von Rechtswegen her mit einem Bußgeld oder sogar einer Freiheitsstrafe rechnen muss. Je nach Gestaltung des Alltags sind für einzelne Personen noch spezielle Rechtsbereiche interessant, beispielsweise die Straßenverkehrsordnung für alle aktiven Verkehrsteilnehmer. Wer sich über die gültigen Gesetze in diesem Land informieren möchte, muss hierfür nicht unnötig viele Seiten in Gesetzestexten durchblättern und die einzelnen Paragraphen auswendig lernen. Viele Gesetze verstehen sich mit ihrem Inhalt von selbst und entsprechen inhaltlich auch dem, was der gesunde Menschenverstand oder das moralische Handeln einem vorgeben würden. Zudem lassen sich sowohl Fachliteratur wie auch für den Laien aufgearbeitete Druckwaren finden, in denen nahezu alle Rechtsgebiete verständlich beleuchtet werden und es so jedem möglich wird, alle Gesetze eines Bereiches kennenzulernen, der individuell interessant erscheint.

Die Autoversicherung ist bei jedem Autofahrer ein wichtiger Kostenpunkt und die Angebote der Versicherungen unterscheiden sich zum Teil sehr. Doch bei der Kündigung der Kfz Versicherung gilt es einige Dinge zu beachten, denn sie kann nicht jederzeit gekündigt werden. Einige Kfz Versicherungsverträge enden zum Jahresende. In diesen Fällen kann man zum 30. November eines Jahres die Kfz Versicherung wechseln. Das kann sinnvoll sein, wenn der versicherte Wagen in eine neue Regionalklasse eingeteilt wird oder eine Neueinstufung in der Typenklasse erfolgen wird. Bei einem Schadensfall kann sich der Beitrag ebenfalls verändern und eine verdeckte Tariferhöhung gibt dem Versicherten das Sonderkündigungsrecht. Eine verdeckte Tariferhöhung bringt zwar keine Mehrkosten mit sich, weil die Einstufung in eine günstigere Schadensklasse dies verhindert, doch ohne sie würden die Beiträge steigen. Da die meisten Versicherungen ihre Beiträge zum Jahresende erhöhen und ihre schriftlichen Mitteilungen darüber dem Versicherten manchmal erst im Januar zugestellt werden, ergibt sich das Sonderkündigungsrecht. Ab dem Erhalt des Schreibens hat ein Versicherter einen Monat lang Zeit, von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Bei einem eingetretenen Schadensfall haben beide Vertragsparteien ein außerordentliches Kündigungsrecht, doch nur wenn die Versicherung kündigt, erhält der Versicherte die Jahresprämie zurück. Ist geplant, nach einer erfolgreichen Probefahrt einen Neuwagen zu kaufen und zuzulassen, und zudem das bisherige Fahrzeug nicht weiter versichert werden, so erlischt der bestehende Versicherungsvertrag automatisch mit der Abmeldung des alten Fahrzeugs. Hat man nun festgestellt, dass ein Sonderkündigungsrecht ausgeschöpft werden kann oder eine Neuzulassung ansteht, sollte man die Angebote der Konkurrenz miteinander vergleichen. Die Vergleichsportale im Internet liefern hier umfassende Informationen, wenn alle relevanten Daten vorliegen und mit einer günstigen Kfz Versicherung kann man jedes Jahr richtig Geld sparen.

Arbeitsverträge sind nicht nur ein Bestandteil des Arbeitsrechts sondern auch wichtige Dokumente, die auf der einen Seite den Arbeitnehmer schützen, aber auf der anderen Seite auch dem Arbeitgeber dienlich sind. Beraterverträge, Sponsoringverträge und Mitgliedschaften im Aufsichtsrat sind eigentlich mit Arbeitsverträgen geregelt. Wichtiger jedoch erscheinen die Formen von Arbeitsverträgen, die in der heimischen Wirtschaft und im täglichen sozialen Geschehen Bedeutung haben. Arten von Arbeitsverträgen gibt es viele in der internationalen Wirtschaftsstruktur. Der Arbeitsvertrag auf unbestimmte Zeit ist die Grundform des üblichen Arbeitsvertrages in der Bundesrepublik. Er hat eine unbestimmte Dauer, der Arbeitnehmer genießt Kündigungsschutz. In der Regel handelt es sich hier um einen Vollarbeitsplatz. Es gibt natürlich ebenso befristete Arbeitsverträge. Hier ist eine bestimmte Laufzeit vereinbart, der Vertrag endet ohne weiteres Zutun mit dem Ablauf des vereinbarten Datums. Er ist bestimmt für zweckgebundene Arbeit, zum Beispiel Saisonarbeit. Bei solchen Verträgen existiert kein Kündigungsschutz für den Arbeitnehmer. Ein befristeter Arbeitsvertrag, in einer herkömmlichen Firma, darf allerhöchstens zwei Jahre dauern. Danach muss er gegebenenfalls erneuert werden. Der Arbeitsvertrag zur Probe ist immer nur auf höchstens sechs Monate ausgestellt, denn nach dieser Zeit macht die Befristung aufgrund der Kündigungsschutzgesetze keinen Sinn mehr. Die Arbeitsverträge für Teilzeit- und Leiharbeit sind ein wenig komplizierter, die gesetzliche Regelung teilweise vieldeutig. Gerade auf diesem Sektor der Wirtschaft sind Bestrebungen im Gange, die Gesetzgebung transparenter und den sozialen Umständen angepasster zu entwickeln. Teilzeitarbeit versteht sich als Arbeit, die weniger wöchentliche Arbeitszeit umfasst, als es die tarifliche, die übliche Arbeitszeit möchte. Bei Arbeitsverträgen, die mit Abrufarbeit verknüpft sind, wartet der Arbeitnehmer, bis seine Arbeitskraft benötigt wird. Bei Leiharbeitsverträgen sind zwei Arten zu unterscheiden: einmal die sogenannten Verträge über echte Leiharbeit. Die liegt vor, wenn der Arbeitnehmer vorübergehend in einem anderen Betrieb arbeitet, um zum Beispiel eine Maschine zu installieren, seinen Arbeitsplatz aber eigentlich im ursprünglichen Betrieb hat. Arbeitnehmerüberlassung jedoch wird eine Vereinbarung genannt, nach der deutlich wird, dass der Arbeitnehmer lediglich in anderen Firmen arbeiten soll.

Das anwaltliche Berufsrecht wird per Gesetz durch die Bundesrechtsanwaltsverordnung (BRAO) und das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt. Der Anwalt ist Freiberufler und verpflichtet, Mitglied bei der Rechtsanwaltskammer zu werden, die für die Einhaltung des Berufsrechts zuständig ist. Die Bundesrechtsanwaltskammer ist die Dachorganisation der Rechtsanwaltskammern und übt die Satzungsgewalt gegenüber den Rechtsanwälten aus. Zusätzlich geregelt wird das Berufsrecht durch die Berufsordnung (BORA) und die Fachanwaltsordnung (FAO). Der Rechtsanwalt wird nach der deutschen Rechtsordnung als “unabhängiges Organ” gem. § 1 BRAO in der Rechtspflege gesehen. Das bedeutet, dass der Anwalt sowohl seinem Mandanten als auch der Rechtsordnung verpflichtet ist. Bei der Rechtspflege ist der Anwalt dem Staatsanwalt und dem Richter als Organ gleichgestellt. Der Rechtsanwalt, aber auch die Mitarbeiter der Kanzlei, unterliegen der Schweigepflicht und haben ein Aussageverweigerungsrecht gegenüber der Polizei, Staatsanwaltschaft und den Gerichten über die Dinge, die in einem vertraulichen Gespräch zwischen Anwalt und Mandant zur Sprache gekommen sind. Akten des Rechtsanwalts dürfen nicht beschlagnahmt oder von Polizei und Staatsanwaltschaft durchgesehen werden. Die Rechtsanwälte haben die Pflicht, vor Gericht die Wahrheit zu sagen. Die Berufsordnung verbietet dem Anwalt auch, dass er in derselben Sache auch die Gegenpartei vertreten hat oder noch vertritt. Viele wesentliche Punkte des anwaltlichen Berufsrechts waren bereits im Mittelalter geregelt. Damals war der sogenannte Schwabenspiegel mit seinen Artikeln maßgeblich und heute ist der Artikel 87 des damaligen Rechts immer noch gültig. Heute gibt es noch andere Regelungen, die sich teilweise durch die Europäische Union ergeben haben. So sind die Berufsregeln im Jahre 2006 von der EU und die “Rules of Professional Practice” im Jahre 2010 den Mitgliedsstaaten angepasst worden. Das gilt auch für “The Federal Lawyers’ Act” aus dem Jahre 2007.

Grundsätzlich ist ein schriftlicher Arbeitsvertrag bei keinem Beschäftigungsverhältnis notwendig, egal ob es sich um Vollzeit oder eine geringfügige Beschäftigung handelt. Auch die mündlich getroffenen Absprachen sind wirksam. Allerdings kann man im Streifall dann nur schwer nachweisen, was mündlich vereinbart wurde. Zu Beginn eines Arbeitsverhältnisses möchte man natürlich nicht an Meinungsverschiedenheiten denken, doch oft ergeben sich bereits innerhalb der ersten Monate verschiedene Standpunkte. Wer nur einen mündlichen Vertrag abgeschlossen hat, hat in diesem Fall meist die schlechteren Karten. Da natürlich völlig verschiedene Standpunkte bezogen werden können, wenn kein schriftlicher Vertrag existiert, empfiehlt es sich bei jedem Arbeitsverhältnis einen schriftlichen Arbeitsvertrag zu schließen.

Darin lassen sich alle Rechte und Pflichten von Arbeitnehmer und Arbeitgeber festhalten. Urlaubsanspruch, Arbeitszeiten und die Höhe des Arbeitsentgelts sind die wichtigsten Angaben im schriftlichen Arbeitsvertrag, aber auch die Fälligkeit des Arbeitslohns lässt sich festlegen. Auch wenn das Beschäftigungsverhältnis innerhalb der Familie ist und beispielsweise eine Nichte den Haushalt im Rahmen eines Minijobs besorgen soll ist ein schriftlicher Vertrag für beide Seiten von Vorteil. Soll das Beschäftigungsverhältnis zudem zeitlich begrenzt werden, räumt der schriftliche Vertrag auch hier alle Ungereimtheiten aus. Mustervorlagen für Arbeitsverträge kann man in jedem Schreibwarenladen kaufen aber auch online gibt es Möglichkeiten.

Im Netz findet man mit allen gängigen Suchmaschinen kostenlose Mustervorlagen für Arbeitsverträge, die sich einfach kopieren oder downloaden lassen. Dabei kann man auf kostenlose Angebote zurückgreifen, wenn sie alle notwendigen Grundangaben enthalten. Wenn Angaben im Arbeitsvertrag fehlen, so muss der Arbeitgeber diese in einem Bestätigungsschreiben nachreichen. Verändern sich die Arbeitsbedingungen, gilt das ebenso, denn der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer dann innerhalb von vier Wochen eine schriftliche Bestätigung darüber ausstellen.

Wie viele Minijobs darf man haben?

Nicht wenige Menschen in Deutschland kommen mit dem Gehalt aus ihrem Hauptberuf nicht aus oder gehen gleich mehreren geringfügigen Beschäftigungen nach, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. In diesem Zusammenhang kommt zuweilen die Frage auf, wie viele Minijobs man parallel haben darf. Dahingehend gibt es keine gesetzlichen Regelungen, so dass es nach oben keine Grenzen gibt.

Dies betrifft zumindest die Zahl der Minijobs. Entscheidend ist vielmehr, dass alle Minijobs zusammen den zulässigen Höchstverdienst von 450 Euro nicht überschreiten, denn andernfalls handelt es sich um keine Minijobs mehr. Ebenfalls zu beachten ist, dass neben einer Vollzeitbeschäftigung in der Regel nur ein Minijob zulässig ist.

Wie viel Rente bringt ein Minijob?

Ein Minijob zeichnet sich nicht nur durch seine Geringfügigkeit aus, sondern auch dadurch, dass keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung besteht. Darüber hinaus kann man sich als Minijobber von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen.

Dies ist allerdings nicht sinnvoll, obwohl die aus dem Minijob zu erwartende Rente verschwindend gering sein dürfte. Nichtsdestotrotz sammelt man wichtige Pflichtzeiten und kann durch 3,6 Prozent Arbeitnehmeranteil, der zu den 15 Prozent des Arbeitgebers hinzukommt, alle Leistungen der Rentenversicherung in Anspruch nehmen.

Wie sieht es mit Kurzarbeitergeld für Minijobber/innen aus?

Als Minijobber/in geht man einer geringfügigen Beschäftigung nach, die sich unter anderem dadurch auszeichnet, dass sie nicht versicherungspflichtig ist. Doch genau diese Versicherungspflicht ist eine zwingende Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld.

Dementsprechend kann man als Minijobber/in keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld geltend machen und erlebt eine solche Situation somit besonders dramatisch. Betroffene sollten gegebenenfalls beim Arbeitsamt vorstellig werden und ihre Situation darlegen, um finanzielle Hilfen zum Lebensunterhalt in Anspruch nehmen zu können und so die eigene Existenz zu sichern.

Warum wird der Hinzuverdienst aus einem Minijob auf das Kurzarbeitergeld angerechnet?

Beschäftigte, die in Kurzarbeit geschickt werden, haben dadurch mehr Zeit und weniger Geld. Es liegt also nahe, sich einen Nebenjob zu suchen. Der so erzielte Hinzuverdienst wird allerdings auf das Kurzarbeitergeld angerechnet, so dass sich dieses verringert oder möglicherweise komplett wegfällt.

Auf den ersten Blick ist dies ärgerlich, aber man muss dazu verstehen, dass das Kurzarbeitergeld als existenzsichernde Maßnahme gedacht ist, die die finanziellen Einbußen teilweise auffangen soll. Arbeitnehmer/innen, die aus eigener Kraft Lösungen erreichen, sind darauf nicht angewiesen und erhalten daher verständlicherweise weniger Geld vom Staat.

Wann bleibt der Minijob bei Kurzarbeit unberücksichtigt?

Dass ein Hinzuverdienst aus einem Minijob Auswirkungen auf den Bezug von Kurzarbeitergeld hat und dieses mindert, ist logisch und richtig. Allerdings gibt es auch Fälle, in denen der Minijob für die Berechnung des Kurzarbeitergeldes keine Rolle spielt. Dies wirkt zunächst sehr ungerecht, ist es aber gar nicht. Dabei geht es nur um geringfügige Beschäftigungen, die bereits vor der Einführung von Kurzarbeit im Hauptjob ausgeübt wurden.

Es handelt sich dann um eine sogenannte fortgesetzte Nebentätigkeit, die in Sachen Kurzarbeitergeld unberücksichtigt bleibt. Dies liegt daran, dass die Kurzarbeit für Betroffene dennoch finanzielle Einbuße ergibt und diese durch die Anrechnung des Minijobs schlechter gestellt würden, was natürlich nicht Sinn und Zweck des Kurzarbeitergeldes ist.

Achtung! Zwei Tipps aus der Redaktion

Wie sich die Kurzarbeit zum Minijob verhält, ist für viele Menschen ein wichtiges Thema, das aber zunächst viele Fragen aufwirft. Um hier Klarheit zu schaffen, gibt es im Folgenden zumindest zwei Tipps aus unserer Redaktion.

Achten Sie auf die Nachweispflichten bei einem Minijob während der Kurzarbeit!

Grundsätzlich ist es eine gute Sache, nicht untätig rumzusitzen, sondern sich gegebenenfalls einen Nebenjob zu suchen, um die Phase der Kurzarbeit zu überbrücken. Beschäftigte müssen dabei allerdings ihre Nachweispflichten kennen und berücksichtigen. So muss die Aufnahme eines Minijobs während des Kurzarbeitergeldes angezeigt werden. Die Agentur für Arbeit stellt dazu spezielle Vordrucke für die Nebeneinkommensbescheinigung zur Verfügung.

Art und Zeiten des Nebenjobs spielen keine Rolle!

Bei einigen Beschäftigten in Kurzarbeit besteht die Annahme, die Arbeitszeiten des Nebenjobs, die Art der Nebenbeschäftigung oder deren Umfang seien relevant, wenn es um die Anrechnung auf das Kurzarbeitergeld geht. Dem ist aber nicht so, denn es werden eigentlich keine Ausnahmen gemacht. Der einzige Ausnahmefall ist die fortgesetzte Nebenbeschäftigung, ansonsten erfolgt eine Anrechnung des erzielten Einkommens in vollem Maße.

Blechschäden sind meist die Folge von kleinen Unfällen, bei denen niemand verletzt wurde. Trotzdem kann die kleine Beule zu einem großen Problem werden, wenn man sich bei einem Unfall nicht richtig verhält. Größere Verkehrsunfälle mit Verletzten sind immer eine große Belastung, doch auch hier gilt es verschiedene Rechtsfragen zu klären. Die Polizei möchte noch vor Ort Angaben zum Unfallhergang haben und natürlich brauchen auch die Versicherungen verschiedene Informationen um einen Schadensfall regeln zu können. Nicht immer kann noch am Unfallort geklärt werden wer als Verursacher eines Unfalls gilt und oft lässt sich auch das Ausmaß des Schadens noch nicht genau bestimmen. Als Unfallopfer mit Blechschaden sollte man ruhig bleiben und darauf bestehen, dass die Polizei den Unfall aufnimmt, wenn der Wagen nicht mehr fahrbereit ist oder der Unfallgegner sich weigert, seine Papiere zu zeigen. Auch wenn eine schwere Verkehrssünde wie das Überfahren einer roten Ampel der Grund des Unfalls war, sollte die Polizei hinzugezogen werden. So lassen sich die wichtigsten Rechtsfragen bereits am Unfallort klären und eine ausführliche Unfallaufnahme seitens der Polizei hilft auch den Versicherungen. Kleinere Blechschäden kann man auch ohne Hilfe regeln, wenn beide Unfallbeteiligten ruhig bleiben. Mit dem Europäischen Unfallbericht, einem Vordruckformular, lassen sich die wichtigsten Fragen schon am Unfallort beantworten, auch wenn die Beteiligten nicht die gleiche Meinung vertreten, denn beide Parteien können hier den Unfallhergang schildern. Fotos helfen dabei, die Sachlage festzuhalten. Die Kraftfahrzeugversicherung kümmert sich anschließend um die Klärung des Vorgangs und prüft die Angaben der Beteiligten auf ihren Wahrheitsgehalt, wobei die am Unfallort gemachten Bilder natürlich helfen können.

Da Computer und Notebooks mittlerweile in fast allen Unternehmen und auch Haushalten Einzug gehalten haben, sind auch die diesbezüglichen Softwareangebote um ein Vielfaches gestiegen. Unzählige Produkte versprechen den Usern kompetente Umsetzung ihrer Anliegen und so wundert es nicht, dass der Markt im Softwarebereich boomt. Neben der käuflich erhältlichen Software, gibt es jedoch auch immer wieder Produkte, die illegal erworben werden. Hier möchte der User in der Regel Geld sparen und kopiert sich lieber das Softwareprodukt von einem Freund, als dass hier ein neues Produkt käuflich erworben wird. Rechtlich gesehen ist dies natürlich nicht tolerierbar und wird entsprechend auch strafrechtlich verfolgt. Nur die so genannte Freeware darf kostenlos herunter geladen werden. Jedes andere Softwareprodukt muss bezahlt und darf keinesfalls vervielfältigt werden. Softwarelizenzen haben mittlerweile Einzug in alle Bereiche des Computers gehalten. Kleine und mittelständische Unternehmen kaufen hier häufig ihre Computerprogramme für alle Unternehmensbereiche und erwerben dann gleich auch die jeweiligen Lizenzen. In großen Firmen ist es hingegen so, dass in diesem Fall eine entsprechende Software erst erstellt werden muss. Dies ist besonders dann der Fall, wenn kein Softwareprogramm auf dem Markt erhältlich ist, welches alle individuellen Bedürfnisse des Betriebes abdecken kann. Natürlich darf auch diese Software nicht kopiert und weiterveräußert werden. Wer sich nicht sicher ist, ob er eine Software kopieren darf, der sollte vorab eine diesbezügliche Rechtsauskunft einholen. Eine Info zur Software gibt es in der Regel auch beim Hersteller direkt oder auf dessen Homepage. So lässt sich schnell herausfinden, ob es sich bei dem angebotenen Produkt um eine Freeware-Version handelt, oder ob hier nicht doch ein Produkt zunächst gekauft werden muss.

In allen deutschen Bundesländern gibt es die sogenannten Versicherungskammern, die den Usern auf ihrer Plattform zahlreiche Informationen zu unterschiedlichen Versicherungsthemen anbieten. Wer sich kompetenten Rat holen will, der ist hier meist richtig, denn alle hier gebotenen Nachrichten sind meist tagesaktuell und auch auf der gesetzlichen Ebene auf dem neuesten Stand. So findet der Interessent beispielsweise Hinweise zu Schadenmeldungen und Schadenverhütung, zum Vertrags- und Premiumservice, zum Leistungsantrag für die Krankenversicherung und immer auch zum Mobilen Service und zur Betreuersuche. Die Versicherungskammern der Länder halten für ihre Mitglieder jedoch immer auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Versicherungsangeboten bereit. Wer seine Versicherungsverträge nicht bei unterschiedlichen Gesellschaften abschließen möchte, der ist bei einer Versicherungskammer stets an der richtigen Adresse. Ob Krankenvollversicherung oder Krankenzusatzversicherung, ob Kfz-Versicherung, Haftpflichtversicherung, Private Rechtsschutzversicherung oder Lebensversicherung: Bei der Versicherungskammer gibt es alles unter einem Dach. Wer noch unschlüssig ist, welche Versicherung die persönlich beste ist, der kann sich kompetente Hilfe durch einen Berater holen. Fachlich qualifiziert stehen diese meist mit Rat und Tat zur Seite und unterbreiten den Kunden individuell zugeschnittene Vertragsmodelle. Wie in allen anderen Lebensbereichen auch, so sollten jedoch auch hier vor Vertragsabschluss alle Optionen der jeweiligen Versicherung genauestens geprüft werden. Dies gilt insbesondere für das Preis-Leistungs-Verhältnis, die jeweilige Vertragsdauer und ggf. auch für den Hinterbliebenenschutz. Wie die Medien berichten, sind besonders die deutschen Haushalte häufig deutlich überversichert, daher lohnt auch die Frage, ob die gewünschte Versicherung tatsächlich auch benötigt wird und/oder ob es eventuell Lücken im bisherigen Versicherungsschutz gibt, die schnellstmöglich gedeckt werden müssen. Auch diesbezüglich sind die Mitarbeiter gute Ansprechpartner, die den Interessenten hier ausführlich beraten können. Erst wenn alle Unklarheiten beseitigt sind und alle Fakten zum Versicherungsschutz abgeklärt sind, sollte der Vertrag unterzeichnet werden. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, der kann sich zuvor auch noch an die örtliche Verbraucherzentrale wenden.